Freitag, 21. Dezember 2012

Ich lebe noch!

Und ich nähe sogar auch noch ;) 
Das private Nähen beschränkte sich in letzter Zeit auf ein Minimum - ab und zu mal ein Täschchen oder mal meinem Bruder eine Hose gekürzt...
Aber jetzt ist ja bald Weihnachten und mein Papa hat sich eine Weste gewünscht. Zwar nicht explizit zu Weihnachten, aber ich versuche trotzdem, sie bis zur Bescherung fertig zu bekommen. Als kleines Extra gibts dann noch eine Tasche für sein neues Handy. 
Außerdem habe ich ein wundervolles Stöffchen, das ein roter Rock werden will, mit dem ich schon lange liebäugle. 
In der Zeit, in der ich frei habe, will ich noch mehrere Projekte nähen - mal sehen, ob das was wird...

Sonntag, 19. August 2012

Zwischenstand

Die Ausbildung ist beendet - und jetzt? 

Als der Musical-Aufführungsstress vorbei war, war ich bei der Agantur für Arbeit, um mich arbeitslos zu melden. Ja, ich weiß, das hätte ich früher tun sollen.
Diverse Bewerbungen sind schon abgelehnt worden. Auch meine "Ich frage einfach mal"-Aktion bei allen Frankfurter Theatern hat nichts ergeben. 
Diese Woche hatte ich dann wieder einen Termin bei der Agentur für Arbeit, um meine "aktuelle berufliche Situation" zu besprechen. Daberi habe ich erfahren, dass ich nicht, wie erwartet, schon seit Einsendung der Unterlagen, die ich beim ersten Besuch bekommen hatte (was schon knapp 4 Wochen her ist), sondern das erst jetzt gemacht werden sollte. So viel zum Thema "Das muss man ganz schnell machen!"... 

Und was mache ich jetzt? Dumm rumsitzen? 
Nein, glücklicherweise nicht. 

Bei einer Bewerbung ging das Vorstellungsgespräch so aus, dass ich zwar (wegen fehlender Erfahrung...) nicht eingestellt werden kann, ich aber gerne ein Praktikum dort machen kann. 
Nachdem inzwischen alle noch offenen Bewerbungen mit Absagen zurückgekommen sind, habe ich dort wieder angerufen und seit einer Woche bin ich jetzt... Praktikantin. 
Nicht gerade prickelnd. Aber das Beste, was ich im Moment kriegen kann. Jedenfalls ist es eine gute Gelegenheit, die fehlende Berufserfahrung zu bekommen.
Ich werde dort sicher eine Menge lernen. Nette Kolleginnen habe ich auf jeden Fall schon mal :)

Wegen des Praktikums bin ich jetzt nicht arbeitslos, sondern nur arbeitssuchend. So ganz habe ich den Unterschied nicht verstanden, aber egal. Soweit ich es verstanden habe, bedeutet es für mich jedenfalls weniger Papierkram ;) 

Weitere Bewerbungen sind unterwegs. Mal sehen, was daraus wird.

Sonntag, 12. August 2012

Auch Hebammen haben Kleinkram

Glaube ich zumindest.

Es wurde also wieder einmal Zeit für ein Filztäschchen.
 Diesmal kam wieder ein Reißverschluss zum Einsatz (der einzige lilafarbene Reißverschluss im ganzen Laden!), der Schnitt ist allerdings ein anderer als bei den letzten Täschchen.
Zur Verzierung habe ich extra dünnen lila Filz besorgt, als ich ihn jedoch zu Hause an den dicken Filz hielt, war die Farbe nahezu identisch. Da hatte mich meine Erinnerung wohl gründlich getäuscht - ich hatte den dicken irgendwie dunkler im Kopf. Aber egal, immerhin hatte ich (weil man den immer gebrauchen kann) auch weißen Filz gekauft und somit kam der zum Einsatz.
Und jetzt, ohne allzuviele Worte, das Ergebnis:



So war mir das Ganze dann aber doch zu schlicht. Was tut also der gewitze Bastler? Richtig, der hängt irgendwas an... an dieses... dieses Teil am Reißverschluss eben. (Wikipedia behauptet, das nenne sich "Schiebergriff".)

Und weil die liebe Lisa eben so lieb ist, kriegt sie ein Herzchen aus kleinen weißen Perlen.


 An der miserablen Qualität der Bilder sind die Uralt-Akkus meiner Kamera Schuld, die natürlich mal wieder beide leer waren. Leider konnte ich nicht warten, bis sie wieder aufgeladen waren, weil ich das Täschchen  noch als Geschenk verpacken musste, und musste mir deshalb mit der Handykamera helfen. Aber man erkennt, was es sein soll ;)

Freitag, 20. Juli 2012

Bäh!

Das Wetter, hauptsächlich. Bäh! 
Schon wieder regnet es. Mitten im Juli, mitten im Sommer, mitten in den Ferien. 
Und das, während lauter Leute aus meinem Bekanntenkreis schön gemütlich im Urlaub sind und ich hier zu Hause rumsitze... 

Nochmal Bäh!
Ich habs geschafft, mir vorgestern so richtig schön am Bordstein den Fuß umzuknicken. Also, wenn ihr mal Zehen in diversen Farbschattierungen sehen wollt: Damit kann ich gerade dienen. 


Etwas schöner: 
Ebenfalls vorgestern habe ich mir beim allseits bekannten Internetauktionshaus 1 Kilo Reißverschlüsse gekauft. 
Heute oder morgen wird eine SSV-Bestellung losgeschickt und dann kommt hoffentlich bald ein Paket mit Filz (aus dem dann wieder Filztäschchen werden - es stehen einige Geburtstage an), Lederresten, grünem Jersey (für ein Shirt), Jersey-Nähmaschinennadeln und einem geblümten Stoff für ein Kleid
Außerdem hat mein Bruder einen "Thron" vom Sperrmüll gerettet, der jetzt aufgearbeitet wird und für den ich das Sitzkissen aufarbeiten soll. Dafür muss selbstverständlich roter Samt her ;-)
Allerdings kostet der ganze Spaß ja leider auch Geld. Wenig zwar, aber wenn man nur wenig Geld hat... Bäh!


P.S.: Dies ist mein 100. Post. Nur so für die Statistik.

Dienstag, 10. Juli 2012

Kannst du mal zurückspulen?

Es war einmal eine Zeit, in der man Musik von Kassetten hörte. Damals, als man Lieder aus dem Radio aufnehmen konnte und herausgezogene Magnetbänder mit dem kleinen Finger oder einem Bleistift wieder aufwickeln musste... 

Die Idee, Täschchen in Kassettenform herzustellen, ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich habe z.B. hier Handytaschen im Kassettendesign gesehen und kam auf die Idee, meine eigene Version zu machen. 
Ursprünglich wollte ich eine Hülle für meinen mp3-Player nähen, aber das hat sich mittlerweile als nicht praktisch erwiesen. Außerdem brauchte ich ein paar kleine Geburtstagsgeschenke für Freundinnen. 

Entstanden sind diese Taschen. Man kann sie entweder als Kosmetiktäschen verwenden oder für jeden anderen Kleinkram, den man als Frau so mit sich herumträgt ;-) Vielleicht auch als kleine Clutch auf der nächsten Party - wer weiß?


Jede Kassette hat eine A- und eine B-Seite. Der weiße Streifen auf der A-Seite ist jeweils mit dem Namen der Beschenkten bestickt - oder, wie im Fall der schwarz-gelben Kassette, mit meinem eigenen.


Leider sieht man auf den Bildern die Löcher nicht so gut, die ich unter großer Anstrengung mit der Lochzange in das kleine schwarze Teil gestanzt habe... 



Meine Kassetten sind nicht ganz so detailreich, wie sie beispielsweise auf der verlinkten Seite sind, aber ich finde, dass sie auch so einen gewissen Retro-Charme haben. Außerdem würden sie umso dicker werden, je mehr zusätzliche Schichten ich aufnähen würde.


Das blaue Täschchen ist anders gearbeitet als die drei anderen. Statt des typischen Kassettenaufklebers habe ich Blumen und ein ovales Namensschild aufgenäht. 


Außerdem hat es keinen Reißverschluss, sondern hübsche Bindebänder. 




Und das ist der ganze Zauber:  
Diese vier Teile, jeweils zweimal zugeschnitten, und dazu ein Reißverschluss.



Jetzt, als ich gerade diesen Post schreibe, sehen die Täschchen so aus: 


Weil die Geschenke erst am Sonntagabend zu ihren neuen Besitzerinnen gelangen, ich aber jetzt gerade Zeit habe, diesen Post zu schreiben, wird er erst später veröffentlicht. Ich will ja nicht die Überraschung verderben ;-)

Dienstag, 3. Juli 2012

Freud und Leid einer frischgebackenen Schneiderin

Ja, ich habs geschafft! 
Seit letzter Woche bin ich ganz offiziell keine angehende, sondern eine frischgebackene Schneiderin. 
Meine Gesellenprüfung habe ich mit der Gesamtnote "gut" abgeschlossen, mit den Noten "gut" in der Theorie sowie "sehr gut" in der Praxis. 

Jetzt ist es vorbei. Die Schul- und Lehrzeit ist vorbei.
Es war so schön bequem, immer quasi von einer Schule zur anderen zu wechseln - und jetzt muss ich auf einmal erwachsen werden und mir einen Job suchen. Gar nicht so einfach. Aber es wird weitergehen. Irgendwie. 
Und irgendwie wird es gut werden.

Freitag, 8. Juni 2012

Was Kleines zwischendurch

 Aus dieser Hose im Boyfriend-Stil, die ich zwar mal cool fand, aber schon seit langer Zeit nicht mehr angezogen habe, habe ich heute eine nette Shorts gemacht - in der Hoffnung, dass ich sie diesen Sommer auch mal anziehen kann. Das Wetter der letzten Tage war ja nicht so sommerlich, aber heute sieht es schon wieder viel besser aus. 
An den heißen Tagen, die wir vor der Premiere von "Frühlings Erwachen" im Rosengärtchen verbracht haben, habe ich festgestellt, dass ich nur eine einzige kurze Hose besitze. Beim Blick auf mein Konto und die in diesem Monat auf mich zu kommenden Ausgaben wäre Kaufen zwar drin gewesen, aber nicht ideal. Und heute fiel mir ein, dass in der Schublade, in der Klamotten liegen, die ich "irgendwann" mal reparieren will, auch noch ein paar Hosen sind. 
Also habe ich besagte Hose herausgekramt und näher inspiziert. Der Stoff ist an den Innenseiten der Oberschenkel schon etwas durchgescheuert und ich habe auch schon mal - äußerst unprofessionell, unschön und auch nicht besonders haltbar - Jeansflicken von innen aufgebügelt. Diese habe ich wieder abgetrennt und durch dünneren Stoff ersetzt, den ich von innen angenäht habe. So ist die Hose nicht so brettig und trägt sich angenehmer. 
Wie wird die Hose kurz? Natürlich abschneiden. 
Ich muss gestehen, dass ich immer ein wenig Skrupel habe, mit der Schere an ein fertiges Kleidungsstück zu gehen. Ich habe das Gefühl, dass ich etwas zerstöre. Aber ich habe ja einen Plan und schnipple nicht sinnlos herum. 
Der Plan war folgender:
Ich habe von meiner Oma einen Schuhkarton voller Bänder, Spitzen und Borten bekommen, die ich gern verwenden wollte. Ich habe mich hier für eine blau-weiße Borte entschieden, die gut zu dem Jeansblau passt. 
Diese habe ich rechts auf links von innen an die Hosenbeine gesteppt, nach außen umgeklappt und am oberen Rand festgesteppt. So liegt die Schnittkante unter der Borte und franst nicht aus. 
Hier das Endergebnis:

 Und noch mal von hinten. Ein kleines Reststück der Borte habe ich auf die rechte Gesäßtasche gesteppt - ziemlich schief, aber beim Used-Look der Hose passt das sogar, finde ich.
Ursprünglich wollte ich dieses Reststück auf den Bund steppen, wo sonst das Leder-Label sitzt, aber da ich meine Oberteile immer über der Hose trage, würde man es nie sehen.


Eine weitere Kleinigkeit, die ich heute gemacht habe, ist diese Blüte auf einem Haarkamm: 
Ich habe hierbei Stoff verwendet, der von den Röcken für "Frühlings Erwachen" übrig geblieben ist. Eine Stoffrose und drei Blätter, mit Heißkleber auf dem Kämmchen befestigt (ja, ich war zu faul zum Annähen). Wenn ich nicht Frau Bessell spiele, werde ich die Blüte in meine Frisur einbauen.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Ich gehör nur mir


...und diese Barbie 29cm große Ankleidepuppe gehört nur mir. Mirmirmir. 
Wurde auch mal Zeit, dass ich mir mit 23 Jahren endlich meine erste nicht-blonde Plastikdame kaufe. Irgendwie hat das damals nie geklappt... 



Nun ja, diese hier hat mehr Zweck als nur die Befriedigung des Spieltriebes des Kindes in mir. Nein, es geht hier um Noten. Schulnoten. Die Puppe ist wesentlicher Bestandteil eines Leistungsnachweises in Kostümkunde.
Die Aufgabe war, eine Epoche auszuwählen und eine Barbie so einzukleiden, dass sie mindestens 4 Merkmale der Kleidermode der entsprechenden Zeit aufweist. Außerdem war eine kurze schriftliche Erläuterung der Epoche sowie der Merkmale Bestandteil des Leistungsnachweises.


Das Problem bei dieser Aufgabenstellung war: Ich hatte zu viele Ideen. Viel zu viele. 
Wird es ein schlichtes Empire-Chemisenkleid mit separater Schleppe? 
Ein gestrickter Jumper im Stil der 1920er Jahre? 
Ein Straßenkleid aus blaukarierter Wolle nach der Mode des Zweiten Rokoko?
Ein Poodle Skirt, stilecht mit Petticoat, Söckchen, Bluse und Halstuch? 
Ein Charleston-Kleid? 
Ein mittelalterliches Höllenfensterkleid?


Im Endeffekt habe ich mich für das Modell entschieden, das mir als allererstes in den Sinn kam. Und dafür musste eben eine dunkelhaarige Puppe her.


Ziemliches Hohlkreuz hat die Dame da... Aber dafür eine süße, anmodellierte Unterhose. Meine alten Barbies waren "da unten" einfach nur glatt. 


Als erstes musste - für die typische "Teewärmer-Silhouette" - ein Reifrock her. Ich habe dafür zwei Reifen aus Drahtkleiderbügeln gebogen, einen großen, der den Saumumfang bestimmt, und einen kleineren, der etwa auf Hüfthöhe hängen soll. 
Das zu schaffen, war nicht ganz so leicht, wie ich gedacht hatte. Das lag allerdings nicht an den (zugegebenermaßen recht störrischen) Kleiderbügeln, sondern an der Berechnung der benötigten Stoffstücke. 
Nachdem ich beide Reifen in einen Schrägstreifen eingenäht hatte, begann der schwierige Teil. Ich habe erst allein herumgerechnet, aber dann musste ich doch zugeben, dass mein Geometrieunterricht schon zu lange her ist und ich die Formel für die Kreisausschnittsberechnung nicht mehr auswendig kann. Aber wozu gibt es unser aller Freunde und Helfer, Wikipedia und Google? Damit gings dann doch recht schnell. Von innen sieht diese Krinoline dann aber doch nicht ganz so hübsch und sauber aus, wie ich mir das ursprünglich mal ausgedacht hatte.


 Das nächste Projekt: Der Fächer. Ein absolutes Muss. Er besteht aus Silberdraht, der von Hand zwischen zwei Lagen Stoff eingenäht wurde.
Das hat einige Stunden in Anspruch genommen.

Danach war es dann Zeit, mich dem Rock zu widmen. Er besteht jetzt aus drei Volltellerröcken, die am Reifrock befestigt sind, und zwei gekräuselten Röcken, die aus Rechtecken entstanden sind und von einem Bund zusammengehalten werden. Diese enorme Weite auf die im Vergleich dazu winzige Taillen"weite" der Puppe zusammenzukräuseln, war ein Herausforderung.


 Das Oberteil war auch nicht ganz so einfach wie gedacht. Es ist auch ein wenig zusammengebastelt, aber es sieht gut aus, das ist das Wichtigste ;-) Das Oberteil besteht aus zwei Lagen Voile, aus dem auch die Röcke bestehen, und einer Lage Baumwollstoff, aus dem auch der Reifrock besteht, für die Blickdichte. Die Ärmel sind einfach nur eingekräuselte Voile-Streifen. Den Ausschnitt, der, wie es für Abendkleider dieser Zeit typisch ist, von Schulter zu Schulter reicht, wird von Perlen geschmückt.


Die Overlock-Maschine, die man hier im Hintergrund erkennt, hat mir bei den feinen Säumen gute Dienste geleistet. Leider gehört sie nicht mir, sondern einer Freundin, die sie mir netterweise für eine Weile zur Verfügung stellt.


 Die letzte zu bezwingende Hürde war dann die Frisur. Einfach offen lassen kam von Anfang an nicht in Frage. Die Dame, die man bestimmt schon erkannt hat, war immerhin für ihre kunstvollen Frisuren bekannt. 
Selbstgebastelte Mini-Haarnadeln aus Draht haben leider nicht gehalten, auch Haarspray hat mir nicht die erwarteten Dienste erwiesen. Also musste ich es doch mit Haargummis machen, die zwar transparent, aber eben doch sichtbar sind. Aber im Großen und Ganzen sieht es doch ganz gut aus. Die Perlensterne, die die berühmten Diamantsterne darstellen sollen, sind übrigens ganz brachial mit Stecknadeln im Kopf befestigt. Nachdem die Haarnädelchen wieder versagt hatten, hatte ich gestern abend nach 11 Uhr keine Lust mehr auf fitzeligere Lösungen. Und man sieht es nicht, von daher... ;-)




Und spätestens hier sollte man sie erkennen: Elisabeth Amalie Eugenie - genannt "Sisi" - , Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarn, geboren am 24.12.1837, gestorben 1898 bei einem Attentat in Genf.
Das Kleid ist dem nachempfunden, das sie auf dem Porträt von Franz Xaver Winterhalter trägt.


Der Posttitel stammt aus dem Musical "Elisabeth" von Michael Kunze und Sylvester Levay, das ich, passend zum Kleid, beim Arbeiten gehört habe - als kleine Abwechslung zu Spring Awakening ;-)

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Inzwischen ist ein zweites Paar meiner Pantalons entstanden, für Bilder hatte ich allerdings noch keine Nerven. Kommt noch. Irgendwann. 
Das Kleid, das ich mir eigentlich bis Samstag nähen wollte, wird erst mal verschoben. Durch das beschriebene Projekt fehlt mir die Zeit, es wirklich gut zu machen.
Die Geisterumhänge, Korrektionsanstaltsuniformen und sonstigen Kostüme sind, wie immer, gerade rechtzeitig fertig geworden und so konnte die Premiere ohne unnötigen Stress über die Bühne gehen. Und sie war toll!

Donnerstag, 3. Mai 2012

Die schriftliche Prüfung liegt hinter mir

Also kann ich mich jetzt voll und ganz den letzten Arbeiten fürs Musical widmen. In drei Wochen ist schon Premiere! Zum Schluss geht es immer ruck-zuck...

Was steht da noch an?
Es ist die Zeit der letzten, intensiven Proben. Am Samstag werden alle Choreografien und alle Ensembleszenen wiederholt, am Sonntag gibt es den ersten kompletten Durchlauf und nächstes Wochenende sind die Bühne-Orchester-Proben. 
Bis dahin sollten dank unserer fleißigen Helferinnen alle 28 Röcke fertig sein, sodass sie an die Mädchen verteilt werden können (an einem muss ich noch die letzten Arbeiten machen). Der zweite Pastor Kahlbauch muss den Talar noch anprobieren. Die meisten Jungs und Erwachsenen müssen ihre Kostüme noch vorzeigen. Ein Kostüm muss auf Grund einer relativ spontanen Umbesetzung sogar erst noch besprochen werden. Für eine Korrektionsanstaltsuniform muss noch Stoff nachgekauft werden...

 Heute war der cremefarbene Voile in der Post, aus dem wir die "Geisterumhänge" für die Tanzgruppe nähen werden.

Ich muss den Schnitt meiner Pantalons noch optimieren und will mir bis zur Premiere noch mindestens ein Paar davon nähen (und dann gibts auch Fotos).

Für die "Engelmacherin", die ich seit Sonntag auch spielen darf, habe ich gerade blutrotes Strickzeug angefangen, das allerdings wegen der dicken Nadeln (Nadelstärke 8 - läuft) sehr schnell wächst. Im Zusammenspiel mit dem dunklen Kostüm dürfte das eine sehr starke Wirkung erzielen.

Alles in allem machbar.

Samstag, 28. April 2012

Ehrgeiziger Gedankenblitz-Plan

Ich will mir meinen eigenen Grundschnitt erstellen, nach meinen eigenen Maßen und deshalb hoffentlich perfekt passend. Nach der Prüfung und wahrscheinlich auch nach den Musicalaufführungen will ich also meine Unterlagen aus dem Schnittkonstruktionsunterricht rauskramen und loslegen. 
Und dann kann ich aus dem Grundschnitt (oder den Grundschnitten - Rock, Oberteil, Kleid) aaaaaaaalles machen, was ich will. 
Mal sehen, ob das was wird ;-)

Mittwoch, 25. April 2012

Oh, daraus will ich ein Kleid!


Beim Anblick dieses wunderschönen und auch noch reduzierten Leinens konnte ich nicht anders, als etwas davon zu kaufen. 
Einmal habe ich schon davor gestanden und es angeschmachtet und als ich dann mal nach Schulschluss den frühen Bus erwischt habe, habe ich die Gelegenheit genutzt und es gekauft. 

Von vornherein habe ich an ein Hemdblusenkleid gedacht, wie es auf dem linken Bild zu sehen ist. Das steht schon seit längerer Zeit auf meiner imaginären Will-ich-unbedingt-nähen-Liste und jetzt habe ich neben dem hübschen Stoff auch einen Anlass, zu dem ich noch ein Kleid brauche: die Hochzeit meiner Cousine.
Auf der Suche nach dem Schnitt ist mir auch das rechte Kleid begegnet, das ebenfalls auf dieser Liste steht, allerdings tendiere ich doch eher zu dem Hemdblusenkleid. Aber da ist ja auch noch dieses wunderschöne rote Leinen, das auch in dem Regal lag...

Ein zum Stoff passendes Nähgarn (das natürlich eigentlich ein Zwirn ist - man merkt doch, dass ich ein bisschen für die Gesellenprüfung lerne) habe ich bereits gekauft, Einlage und Knöpfe muss ich noch besorgen. Vielleicht werden es ja diesmal meine Lieblingsknöpfe vom Aramis-Kostüm ;-) Oder ich beziehe mir meine eigenen, das wäre natürlich ganz besonders schick und definitiv farblich passend. Dann kann ich auf der Hochzeit damit angeben. 

Für das Hemdblusenkleid muss ich, im Gegensatz zu dem anderen Kleid, leider ein Probeteil machen. Aber wenn schon, dann richtig! Ich will ja dann keine Falte am Rücken und wenns am Hintern zu eng ist, sieht es auch nicht schön aus. 
Aber das alles nach der schriftlichen Prüfung.

Freitag, 20. April 2012

Pantalons #2

Heute hab ich meine ersten Pantalons fertig genäht. 
Übertritt, Knöpfe, Knopflöcher, Bund und Saum. 

Dabei habe ich festgestellt: 
1. Ich sollte ein dünnere Einlage für den Bund verwenden. Das vorgestanzte Band, das ich verwendet habe (weil ich sonst nicht genug gehabt hätte), ist doch sehr steif.
2. Ein Formbund wäre wirklich schöner gewesen. Allerdings ist der Bund auch das einzige, das im Rücken absteht, ansonsten ist mir die Passform doch recht gut gelungen.
3. Ich habe zwar massenweise Spitzenborten, aber nur wenig, das ich für die Pantalons verwenden kann. Eine hübsche Bohrspitze ist zu kurz. Viele Spitzen sind so zart und fein, dass man sie kaum sehen würde. Allerdings habe ich auch zahlreiche farbige Borten, die ich möglicherweise verwenden werde. So eine neckische rote Zackenlitze hat ja auch was ;-)
4. Der Übertritt ist nicht ideal. Eventuell steige ich auch auf einen Untertritt um. Ziemlich sicher ist schon, dass ich beim nächsten Modell das Teil anschneiden werde. 
5. Vielleicht wäre ein querelastischer Stoff noch besser. Allerdings werde ich keinen neuen Stoff kaufen, sondern meine Stoffvorräte ein bisschen aufbrauchen. Weiß gibts da auf jeden Fall, vielleicht gibts auch noch ein Modell mit roten Karos oder mit Rosen oder was sich eben sonst noch so findet ;-) 

Bilder gibts erst morgen, weil meine Digitalkamera-Akkus sich offensichtlich entschieden haben, nur noch 10 Minuten zu halten...

Sonntag, 15. April 2012

Pantalons #1

So hießen nicht nur die langen Hosen, die nach den Culottes des Rokoko für die Herren in Mode kamen, sondern auch die weißen, spitzenbesetzten langen Unterhosen, die von Kindern und Frauen unter den Kleidern getragen wurden. Das populärste Beispiel dafür dürfte die Protagonistin von "Alice im Wunderland" sein.
Bei Kindern (auch Jungen trugen bis zu einem Alter von etwa 5-6 Jahren Röcke) schauten die Pantalons manchmal ein bisschen hervor, bei Frauen waren die "Unaussprechlichen" selbstverständlich unsichtbar ;)

Für unsere Musicalaufführungen von "Frühlings Erwachen" nähe ich meine eigene Version der Pantalons. Sie sind kürzer als ihre historischen Vorbilder und im Gegensatz zu diesen auch im Schritt geschlossen, damit sie ihren Zweck erfüllen: dass beim Tanzen, Abspacken und Kuscheln nichts zu sehen ist, wenn der Rock mal hochfliegt...

Ich habe den Hosenschnitt verwendet, nach dem ich im zweiten Lehrjahr eine Wollhose genäht habe. Ich habe ihn gekürzt und etwas weiter gemacht.
Statt eines Reißverschlusses in der vorderen Mitte werde ich links einen Knopfverschluss anbringen.
Durch die Erweiterung ist die Hose jetzt in der Taille zu weit. Ich muss an den Abnähern und Nähten also noch etwas Weite wegnehmen, damit sie richtig sitzt. Und dann fehlt noch ein Bund. Ich glaube allerdings, dass ich für einen Formbund zu faul sein und nur einen geraden machen werde. Besserer Sitz hin oder her, das ist eh nur Unterwäsche ;) Darüber werden sowieso noch die Bluse und der Rock getragen, dafür lohnt sich der Aufwand nicht.


Wenn ich dann oben alles fertig habe, wird die endgültige Länge festgelegt und der Saum noch mit einer Spitze verziert. Ein bisschen Kitsch muss sein ;) Und so sieht es auch ein bisschen "historisch korrekter" aus, wenn sie denn mal rausgucken. Was spätestens bei "Völlig im Arsch" der Fall sein wird.
Wenn dann der Prototyp gut sitzt und vielleicht auch schon mal choreografie-geprüft ist, gehe ich in Serienproduktion ;)

Samstag, 24. März 2012

"Backstreet's back, alright!"

Und - zack! - ist sie schon wieder vorbei, die Modenschau.
Gleichzeitig werde ich langsam, aber sicher, wieder gesund.

Es gibt definitiv Schöneres, als mit Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten die abschließenden Arbeiten an den Modenschaumodellen durchzuführen und, weils mir am Mittwoch so richtig scheiße ging, die letzten Stiche am Überraschungsbild am Tag der Modenschau zu machen. Dazu kam noch je eine Klassenarbeit in den beiden Wochen vor der Modenschau. Nicht gerade angenehm.

Ja, aber jetzt bin ich seit zwei Wochen krank. Die Kopf- und Gliederschmerzen haben sich mittlerweile verflüchtigt und der Husten ist auch nicht mehr so stark, die Halsschmerzen, mit denen alles angefangen hat, sind aber immer noch da und haben sich Schnupfen zur Verstärkung geholt. Besonders praktisch, als wir am Mittwoch zur Generalprobe von den Maskenbildnern schon mal zur Probe geschminkt wurden. An so einem Tag, an dem ich alle paar Minuten Nase putzen musste...

Gott sei Dank ging es mir am Donnerstag dann schon besser. Es hatte mir definitiv gut getan, am Mittwoch einfach nur zu schlafen. Zwar immer noch Schnupfen, aber nicht mehr ganz so stark. Immerhin habe ich mir nicht das halbe Make-Up aus dem Gesicht geschnäuzt.
(Merkt man, dass mir das Kranksein so richtig auf die Nerven geht?)

Aber die Modenschau war toll. Ich finde zwar nach wie vor, dass das Ergebnis nicht den Aufwand rechtfertigt, der durch die Zusammenarbeit mit dem Theater entstanden ist, und die Zeit und die Nerven, die dabei draufgegangen sind, aber es war wirklich eine tolle Show. Alle Bilder, die ich gesehen habe, und die Kleider waren wirklich Klasse. Leider konnte ich, wie immer, nicht alles sehen, weil ich mich ja selbst auch mehrmals umziehen und wieder hinter den Laufsteg musste.

Es fasziniert mich immer wieder, wie viele unterschiedliche Kleidungsstücke entstehen. So bestand z.B. das erste Bild, das den Titel "Juni" trug, ausschließlich aus grünen Kleidern in einem einfachen Schnitt mit Raglanärmeln. Trotzdem sahen keine zwei Kleider gleich aus. Manche waren einfarbig, andere gemustert. Manche lang, manche kurz. Manche matt, andere glänzend, mit Perlen oder Pailletten, mit Gürtel oder ohne. Und so ist es bei fast alles Bildern: ein Thema - und doch ist jeder individuell.

Jetzt warte ich gespannt auf die Fotos und die DVD (die diesmal tatsächlich von der Seite ohne Säule aufgenommen wurde).

Dienstag, 20. März 2012

Fast geschafft

...und in zwei Tagen ist schon wieder alles vorbei.
Dirndl und Abendkleid sind fertig, es fehlen jetzt nur noch überschaubare Arbeiten am Überraschungsbild. Dann muss ich mich noch in die Choreo einarbeiten, die ich krankheitsbedingt noch nicht gemacht habe.
Das alles wird sehr gut :)

Freitag, 16. März 2012

Noch 6 Tage bis zur Modenschau

Das Dirndl ist fertig.
Das Abendkleid ist fast fertig: Der Ausschnittbeleg muss noch dran und ans Futter angepunktet werden. Die Ärmelsäume müssen noch gekurbelt und das Futter mit kleinen Stielen am Saum befestigt werden.
Übers Ü-Bild reden wir erst mal nicht... Nur so viel: Ich hab noch einiges an Arbeit vor mir. Aber ich bin zuversichtlich.

Freitag, 9. März 2012

Zwischenstand

Das Dirndl ist so gut wie fertig. Es fehlen nur noch die Ärmelabschlüsse an der Bluse sowie die Schürze.

Das Abendkleid ist im Oberstoff weitgehend fertig. Es fehlen noch der Saum, das Futter und die Ärmel.

Beim Ü-Bild ist dafür noch sehr viel zu tun...

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Morgen fahre ich erst mal zu Ikea und kaufe da Material für die Kostüme, die wir für "Frühlings Erwachen" nähen. Und wahrscheinlich auch Teelichter oder Servietten^^

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Noch 13 Tage bis zur Modenschau.

Samstag, 3. März 2012

Dirndl in progress

Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was ich bei der diesjährigen Modenschau tragen werde:




Mittlerweile ist der Miederatlas (das Schwarze) komplett mit dem Oberstoff, der bestickten Seide, bezogen. Die Stäbe sind in die Tunnel geschoben und bis auf ein kleines Stück sind alle Kanten mit Schrägstreifen aus Futter verstürzt worden.
Ich muss jetzt also nur noch dieses kleine Stück fertig annähen, dann werden die Knopflöcher mit dem Knopflochautomat (sofern er funktioniert) gemacht und die Knöpfe angenäht.
Da der Rock bereits seit einiger Zeit fertig ist, fehlen zum fertigen Dirndl dann nur noch die Bluse, die schon zu etwa einem Drittel fertig ist, und die Schürze, die nicht gerade eine schnitttechnische Herausforderung ist.

Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie alle unsere Dirndl zusammen aussehen und wirken werden. Zusammen mit dem Blumenschmuck, den wir von den Floristen angefertigt bekommen, wird das sicher ein sehr schönes Bild.
Ich freu mich drauf :)

P.S.: Noch 19 Tage bis zur Modenschau!

Dienstag, 28. Februar 2012

Tag 29 – Ein Musical, das auf keinen Fall verfilmt werden sollte?

Keine Ahnung.
Natürlich ist ein Film nie das gleiche wie eine Bühnenaufführung. Die Atmosphäre ist einfach eine andere. Aber ich finde es immer schön, ein Musical für wenig Geld einfach mal so zu Hause sehen zu können. Nicht jedes Musical, das ich gerne sehen möchte, wird gerade gespielt und selbst wenn, dann meistens nicht in der Nähe...

Montag, 27. Februar 2012

Sonntag, 26. Februar 2012

Tag 27 – Ein Musical-Zitat, das dein Lebensmotto sein könnte?

Zu viele, die in bestimmten Situationen passen. Keins, das ich als Motto für mein ganzes Leben auswählen würde.

You can't stop the beat!

Carpe noctem!

Was mich nicht umbringt, macht mich stark.

Man hört nur, was man hören will, drum bleibt nach etwas Zeit von Schönheit und von Scheiße, von Traum und Wirklichkeit nur Kitsch!

Ich träume, ist's auch nur bescheiden, was ich träume, dennoch wünscht' ich, dafür gäb's auch Räume...

Du brauchst einen Freund!

Samstag, 25. Februar 2012

Tag 26 – Welche Rolle aus einem Musical würdest du gerne spielen?

Es wird nie passieren, aber man darf ja träumen ;)

Magda in Tanz der Vampire.
Fräulein Windisch, Ludovika, Sophie, Madame Wolf in Elisabeth.
Mrs. van Hopper in Rebecca.
Tracy Turnblad in Hairspray.
Amneris in Aida.
Madame Pottine (oder Madame de la Grande Bouche) in Die Schöne und das Biest.
Rizzo in Grease. Oder die, von der ich mir den Namen nicht merken kann. Jedenfalls die, die vom Apfelkuchen ihrer Mutter schwärmt.
Donna in Mamma Mia!
Constanze in Mozart!
Die Amme in Romeo und Julia.

Freitag, 24. Februar 2012

Tag 25 – In welchem Musical würdest du selbst gerne mitspielen?

Tanz der Vampire.
Elisabeth.
Rebecca.
Hairspray.
Aida.
My Fair Lady.
Die Schöne und das Biest.
Grease.
Mamma Mia.
Mozart!
Romeo und Julia.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Tag 24 – Deine Hassfigur aus einem Musical?

Das kommt auf die Definition von "Hassfigur" an.
Ist eine Figur, die man hasst, eine, die der Rolle nach unsympathisch ist oder eine, die man unnötig oder störend findet?

Jede Figur, so hassenswert ihr Charakter auch sein mag, hat ja ihre Berechtigung in dem Musical, weil sie durch ihre Bosheit (oder was auch immer die so unsympathisch macht) die Geschichte vorantreibt - oder auch nur den Helden noch besser aussehen lässt.

Eine Figur, die ich hasse und am liebsten nicht sehen bzw. hören möchte, kann ich nicht nennen. Mir fällt einfach keine ein.
Mir fallen nur Figuren ein, die herrlich böse und gerade deshalb so besonders faszinierend sind. Ich definiere "Hassfigur" also als so etwas wie "Lieblingsbösewicht". Als da wären:

Kardinal Richelieu aus 3Musketiere

Mrs. Danvers aus Rebecca

Hyde aus Jekyll&Hyde
der besonders interessant ist, da Pro- und Antagonist in einer Person ist

Mittwoch, 22. Februar 2012

Tag 23 – Deine Lieblingsfigur aus einem Musical?

Tracy Edna Turnblad.

Quelle: broadwayworld.comUnd jetzt weiß ich auch wieder, warum ich mich beim Kauf meiner neuen Armbanduhr am Ende dann doch für genau diese entschieden habe: Sie sieht einfach aus wie Tracys ;)

Dienstag, 21. Februar 2012

Sonntag, 19. Februar 2012

Tag 20 – Ein Musical von deinem Lieblingskomponist?

Ich suche Musicals nicht nach Komponisten aus. Aber in Anbetracht der Musicals, die ich mag und wer diese komponiert hat, hier ein Musical "meines Lieblingskomponisten":


Quelle: michaela-wien.npage.de/maya-hakvoort.html
Elisabeth.

Samstag, 18. Februar 2012

Tag 19 – Ein Musical, das dich an etwas erinnert?

Nur eins?
Einfacher wäre, die Musicals zu nennen, die mich nicht in irgendeiner Weise an etwas erinnern...


3 Musketiere
erinnert mich an ein wundervolles Jahr.
Das erste Musical, bei dem ich mitgewirkt habe.
Ich hatte schon in meiner Oberstufenzeit mal darüber nachgedacht, bei der Musicalgruppe mitzumachen, war aber immer zu schüchtern.
Eine Menge lieber Menschen, die ich kennenlernen durfte. Eine Menge Spaß. Ein Jahr, in dem ich eine Menge Bestätigung erfahren habe für das, was ich geschafft habe. Ich habe ohne Hilfe mein erstes Schnittmuster erstellt. Ich habe meine ersten Kostüme entworfen, genäht und organisiert.
Lieder, die einfach immer noch Ohrwürmer sind.
Schlechte Witze durchzucken die Nacht...


EVITA
Mein zweites Musical mit der Musicalgruppe.
Wieder ein Jahr voller Erinnerungen mit tollen Leuten. Und ein Gastspiel in Augsburg, das trotz aller negativer Kritik aufregend, spannend und toll war.


Jekyll&Hyde und Die Schöne und das Biest
mein Praktikum in Magdeburg


Tarzan und König der Löwen


My Fair Lady
EVITA-ProWo und eine lustige Autofahrt


The Rocky Horror Picture Show
Karaoke - mehr muss nicht gesagt werden ;)


Hairspray
zwei Fahrten nach Köln - ich kann jetzt einweisen und weiß definitiv, dass ich keinen Orientierungssinn habe ;)

Freitag, 17. Februar 2012

Tag 18 – Welches Musical hat dich am meisten positiv überrascht?

EVITA.

Am Anfang fanden wir es alle doof und waren froh, als die blöde Kuh endlich gestorben ist.
Zitat:
"Have I said too much?" - "Ja!" - "There's nothing more I can think of to say to you..." - "Dann halt die Klappe!"
Aber nachdem wir uns fast ein Jahr damit befasst und geprobt haben, war es dann doch gar nicht mehr so schlimm ;)

Mittlerweile bekomme ich sogar wieder EVITA-Ohrwürmer. Kurz nach den Aufführungen hat das genervt, inzwischen nicht mehr.

Mien Lieblingsmusical wird es sicher nicht. Aber es ist jetzt ein Musical mit ganz persönlicher Geschichte und Erinnerungen.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Tag 17 – Ein Musical, das dich zum Lachen gebracht hat?

"Ich will Spaß - Das 80er Hit Musical"

Gut, ich habe die 80er nicht wirklich mitbekommen. Aber irgendwie kennt man die Lieder...
Das Musical ist sicher kein weltbewegendes Stück Kulturgut, trotzdem macht es ab und an richtig Spaß, es anzuhören. Und lachen kann man dabei oft :)

Mittwoch, 15. Februar 2012

Tag 16 – Ein Musical, das du empfohlen bekommen hast?

Ich glaube, direkt empfohlen bekommen habe ich kein Musical. Aber es gibt immer wieder Situationen, in denen andere von einem Stück schwärmen.

Da ist zum Beispiel "Cats", das für manche das Musical schlechthin ist.
Klar, "Memory" kennt man. Ich mag auch "Mr Mistoffelees" ganz gern. Aber insgesamt hat mich das Musical (noch) nicht gepackt.
Die Story reizt mich schon nicht besonders und auch die Lieder (abgesehen von den beiden genannten) haben sich mir nicht tiefer eingeprägt.
Ich sage nicht, dass es ein schlechtes Stück ist. Das wäre eine alberne Behauptung in Anbetracht dessen, wie erfolgreich es ist. Es hat nur eben mich nicht gepackt.
Aber wer weiß: Vielleicht kommt das ja noch irgendwann.

Dienstag, 14. Februar 2012

Tag 15 – Das erste Musical, das du gesehen hast?

Das erste Musical, das ich gesehen habe, war "Die Schöne und das Biest".

Quelle: http://www.flickr.com/photos/musicalgruppe/

Ich war 7 Jahre alt und in der ersten Klasse. Ich weiß noch, dass ich in der Aula, in der ich jetzt wöchentlich probe, links oben auf dem Boden saß und ganz besonders begeistert von dem gelben Ballkleid war, das Belle trug, als sie an mir vorbei ging.
Einige der damals Beteiligten haben es mittlerweile zu "Verantwortlichen" in der Musicalgruppe geschafft - was würde ich dafür geben, noch mal die Aufführung von damals zu sehen^^
Heute hätte ich auch keine Angst mehr vor dem Biest...

Montag, 13. Februar 2012

Tag 14 – Welches Musical sollte unbedingt noch verfilmt werden?

Bei Verfilmungen von Büchern ist man doch häufig enttäuscht, weil der Film anders ist, als man sich selbst beim Lesen alles vorgestellt hat. Bei Musicalverfilmungen kann es passieren, dass der Athmosphäre einer Live-Aufführung und der Charme der Bühne verloren gehen.
Trotzdem fände ich eine Aida-Verfilmung toll.


Quelle: amazon.de

Sonntag, 12. Februar 2012

Samstag, 11. Februar 2012

Tag 12 – Was war die traurigste Szene, die du je gesehen hast? Und musstest vielleicht auch ein paar Tränchen verdrücken?

Genau genommen habe ich die Szenen nicht wirklich gesehen - nur vom Bühnenrand.

Der Tod unserer Constancen war wirklich sehr traurig - allerdings muss ich gestehen, dass ich auch die darauffolgende Szene, in der Milady von den Musketieren für schuldig befunden wird und vom Turm des Karmeliterklosters springt, sehr traurig fand.

Quelle: musicalgruppe.de

Freitag, 10. Februar 2012

Tag 11 – Ein Musical, das du nicht nochmal sehen musst?

Obwohl es ein tolles Musical ist, muss ich sagen: König der Löwen muss ich nicht unbedingt noch mal sehen.
Sollte sich die Gelegenheit ergeben, es nochmal (günstig) sehen zu können, würde ich wahrscheinlich trotzdem nicht nein sagen ;)

Donnerstag, 9. Februar 2012

Tag 10 – Welches Musical könntest du dir immer und immer wieder ansehen?

Ach ja, wenn das liebe Geld nicht wäre... Was würde ich da Musicals anschauen!

Ich kann hier wieder nur von denen reden, die ich bereits gesehen habe.

Tanz der Vampire.
Hairspray.
Elisabeth.
Aida.
Tarzan.


Und immer und immer wieder spielen würde ich 3Musketiere :D

Mittwoch, 8. Februar 2012

Tag 9 – Welches ist der beste Schlussszene in einem Musical?

Die wenigsten Musicals, die ich kenne, habe ich auch gesehen. Die meisten kenne ich nur vom Hören.
Ich kann mich nicht auf eine einzige "beste" Schlussszene festlegen.

Ich liebe die Schlussszene aus Hairspray: Alles ist bunt und fröhlich, alle singen und tanzen gemeinsam auf der Bühne und sogar die "Bösen" dürfen mitmachen - herrlich^^

Besonders pathetisch-schön ist das Ende von Elisabeth: Endlich kriegt der Tod seine Elisabeth, endlich kommen sie zueinander. Und nochmal "Ich gehör nur mir"... Ein bisschen schmalzig, aber das darf sein ;)

Eine weitere Lieblingsschlussszene ist die sanfte, stille Schlussszene von Aida, die nur im Zusammenspiel mit der Eröffnungsszene Sinn ergibt. Nach Jahrhunderten treffen sich Aida und Radames, die unglücklichen Liebenden, die gemeinsam lebendig begraben wurden, in einem Museum vor ihrer Grabkammer wieder und erkennen sich. Jede Geschichte handelt von der Liebe... ♥

Dienstag, 7. Februar 2012

Tag 8 – Welches ist dein Lieblingszitat aus einem Musical?

Das ist richtig schwierig.
Es gibt so viele tolle Zitate, die je nach Stimmung und Situation gerade zu meinem "Lieblingszitat" werden. Manche lustig, manche schön, manche traurig, manche "einfach nur wahr"...

Ganz besonders schön, gerade wegen des furchtbarten Wortspiels, fand ich in Hairspray folgende Frage, die Tracy Link stellt, als der sie (sehr cool mit Feuerzeug und Haarspraydose) aus der Einzelhaft befreit:

"Bist du vielleicht mein "Missing Link"?"

:D

Montag, 6. Februar 2012

Tag 7 - Dein Hassmusical?

Ein wirkliches Hassmusical habe ich nicht.
Es gibt natürlich Musicals, die mich einfach nicht so sehr ansprechen wie andere.
Mich hat z.B. Starlight Express nie wirklich angesprochen, während andere totel begeistert davon sind. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich es noch nicht gesehen habe. Das muss umwerfend sein!

Aber ich habe auch gesehen, dass sich das ändern kann. "Jekyll&Hyde" hat mich z.B. früher nicht angesprochen, mittlerweile finde ich es toll.

Sonntag, 5. Februar 2012

Tag 6 - Dein Lieblingsmusical?

Wie jetzt, nur eins?
Ich kann nicht sagen, dass nur ein Musical mein Lieblingsmusical ist. Es sind immer mehrere. Meistens gibt es eins, das gerade besonders aktuell ist, aber das wechselt immer wieder.

Es zählen aber definitiv zu meinen Lieblingsmusicals:
Hairspray
Tanz der Vampire
Tarzan
Wicked (das ich leider noch nicht gesehen habe)
Aida
Elisabeth
Rebecca
Romeo und Julia (auch noch nicht gesehen, läuft einfach nicht)

Eine besondere Stellung unter meinen Lieblingsmusicals nimmt 3Musketiere ein, weil es das erste Musical war, bei dem ich mitgewirkt habe.

Samstag, 4. Februar 2012

Tag 5 - Welches Musical sollte deiner Meinung nach jeder gesehen haben?

Alleallealle sollten im Sommer "Frühlings Erwachen" ansehen! ;)

Das hängt so sehr vom persönlichen Geschmack ab, dass schwer ist, eine Empfehlung abzugeben.
Aber ich sag mal:
HAIRSPRAY.

Quelle: Musical-in.de


Eins meiner absoluten Lieblingsmusicals! Die Musik macht einfach gute Laune.
Aber das ist nicht das einzige: Es geht darum, die Rassentrennung in den USA der 1960er Jahre zu bekämpfen - und ein kleines dickes Mädchen schafft das! Hach ja. Bonbonbunt und ein kleines bisschen kitschig ist es, aber sehr schön :)

Freitag, 3. Februar 2012

Tag 4 - Von welchem Musical wurdest du zum ersten Mal richtig gefesselt?

Puh, das ist schwierig.
Das kann ich gar nicht mehr so genau sagen. Irgendwann kam es irgendwie dazu, dass Musicals mich gefesselt haben. Welches das erste war, weiß ich nicht mehr.

Donnerstag, 2. Februar 2012

Tag 3 - Welches Musical hat dich zuletzt stark beeinflusst?

Quelle: de.wikipedia.org


Das ist leicht: "Frühlings Erwachen".
Einfach deshalb, weil wir es spielen.
Seit ich das weiß, bin ich in der Kostümgeschichte unterwegs und überlege mir, wie ich die Kostüme bei uns gestalten möchte.
Die näheren Umstände, wie es zur aktuellen Kostümplanung gekommen ist, will ich hier nicht erläutern.
Ich habe das Original-Stück von Frank Wedekind noch einmal gelesen.
Insgesamt beeinflusst mich immer das Musical, das wir aktuell vorbereiten/spielen, sehr stark.

Bei den Recherchen für mein Kostümkunde-Referat über die Kleidermode im Zweiten Rokoko habe ich exzessiv "Elisabeth" gehört und musste das dann doch noch ins Referat einbauen ;)

Mittwoch, 1. Februar 2012

Tag 2 - Welches Musical wirst/möchtest du als nächstes sehen?

Ich habe vor, mir noch mal "Cabaret" anzusehen. Wann genau das sein wird, weiß ich noch nicht.
Außerdem habe ich vor (sobald ich ausreichend Zeit und Geld habe - also vermutlich nach Modenschau, Gesellenprüfung und den Musical-Aufführungen), mir "Rebecca" anzusehen.
Seit ich dieses Musical kenne, will ich es sehen. Allein wegen der Kostüme ;) Und jetzt bin ich sehr froh, dass es ansatzweise nah läuft. Hoffentlich noch lange genug, bis ich hin kann.

Im Sommer sind dann unsere Aufführungen von "Frühlings Erwachen", das ich allerdings vermutlich nie (live) sehen werde, weil ich immer auf oder hinter der Bühne herumspringe.

Dienstag, 31. Januar 2012

Tag 1 - Welches Musical hast du als letztes gesehen?

Ich dachte gerade noch, das sei "Jekyll und Hyde" während meines Praktikums in Magdeburg gewesen, doch dann hätte ich schändlich die wundervolle Vorstellung von "Cabaret" im Stadttheater Gießen unterschlagen.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich "Cabaret" vorher nicht kannte - aber man kann ja auch nicht alles kennen ;)
Das Lied "Cabaret" kannte ich schon und beim Anschauen habe ich dann festgestellt, dass auch "Don't Tell Mama" auf einer meiner Musical-Songs-CDs drauf ist. Außerdem hatte ich schon ein Video mit der grandiosen Liza Minnelli in "Mein Herr" gesehen.
Diese Lieder sind, zusammen mit "Willkommen", immer wieder Ohrwürmer, aber besonders berührt hat mich die Szene zwischen Fräulein Schneider und Herrn Schultz, als sie mit der Ananas tanzen. So süß!
Dann war da allerdings noch der Tanz mit dem Gorilla, den ich zuerst nur lustig fand - und so ist die Szene ja auch angelegt. Ein lustiges Plädoyer für innere Schönheit. Als dann allerdings als letzte Textzeile "Sie sieht doch gar nicht jüdisch aus!" kam, war ich für einen Moment richtig geschockt.

Ein wundervolles Musical, mitreißende Lieder, eine tiefgehende Geschichte. Auf jeden Fall zu empfehlen!
Quelle: amazon.de



Und auf DVD: "Hello, Dolly". Auch sehr schön :)

Montag, 30. Januar 2012

Oooooh, ich hab da was gefunden :D

Das muss ich unbedingt klauen^^
Eine schöne Idee auf ichwillaufdiebuehne.blogspot.com: 30 Tage Musical! (eigentlich sind es 31, aber einen lass ich weg^^)
Da kann ich natürlich nicht widerstehen und muss prompt mal mitmachen.
Hier sind die Tage:

Tag 1 - Welches Musical hast du als letztes gesehen?
Tag 2 - Welches Musical wirst/möchtest du als nächstes sehen?
Tag 3 - Welches Musical hat dich zuletzt stark beeinflusst?
Tag 4 - Von welchem Musical wurdest du zum ersten Mal richtig gefesselt?
Tag 5 - Welches Musical sollte deiner Meinung nach jeder gesehen haben?
Tag 6 - Dein Lieblingsmusical?
Tag 7 - Dein Hassmusical?
Tag 8 – Welches ist dein Lieblingszitat aus einem Musical?
Tag 9 – Welches ist der beste Schlussszene in einem Musical?
Tag 10 – Welches Musical könntest du dir immer und immer wieder ansehen?
Tag 11 – Ein Musical, das du nicht nochmal sehen musst?
Tag 12 – Was war die traurigste Szene, die du je gesehen hast? Und musstest vielleicht auch ein paar Tränchen verdrücken?
Tag 13 – Welches Musical auf deiner To-See-Liste steht auf Platz 1?
Tag 14 – Welches Musical sollte unbedingt noch verfilmt werden?
Tag 15 – Das erste Musical, das du gesehen hast?
Tag 16 – Ein Musical, das du empfohlen bekommen hast?
Tag 17 – Ein Musical, das dich zum Lachen gebracht hat?
Tag 18 – Welches Musical hat dich am meisten positiv überrascht?
Tag 19 – Ein Musical, das dich an etwas erinnert?
Tag 20 – Ein Musical von deinem Lieblingskomponist?
Tag 21 – Welches Musical fällt dir in diesem Moment als erstes ein?
Tag 22 – Ein Musical, das du unbedingt sehen willst/wolltest?
Tag 23 – Deine Lieblingsfigur aus einem Musical?
Tag 24 – Deine Hassfigur aus einem Musical?
Tag 25 – In welchem Musical würdest du selbst gerne mitspielen?
Tag 26 – Welche Rolle aus einem Musical würdest du gerne spielen?
Tag 27 – Ein Musical-Zitat, das dein Lebensmotto sein könnte?
Tag 28 – Welches Musical hast du am häufigsten gesehen?
Tag 29 – Ein Musical, das auf keinen Fall verfilmt werden sollte?
Tag 30 – Welche Vorlage (Buch/Film/historische Figur) sollte unbedingt zu einem Musical verarbeitet werden?

Weil ich gerade so begeistert davon bin, werde ich mal einige Posts vorbereiten, die dann zu wundervoll glatten Uhrzeiten veröffentlicht werden, zu denen ich noch gar nicht zu Hause bin ;)

Samstag, 21. Januar 2012

Ein halbes Jahr, in dem viel passieren wird

Das ist das nächste halbe Jahr.

Zuerst habe ich vor einer Woche meine Bewerbungsmappe nach Dresden geschickt, wo ich sehr gerne Kostümgestaltung studieren würde. Ich habe nicht herausfinden können, wie viele Studienplätze es da gibt und wie viele Bewerber darauf kommen. Außerdem bin ich unsicher, ob meine "künstlerischen Arbeiten" für die, die sich das Zeug anschauen, tatsächlich Kunst ist oder nur basteln. Bis Mitte Februar erfahre ich dann, wie es weitergeht (oder auch nicht): Entweder bekomme ich meine Unterlagen unkommentiert zurück, dann bin ich raus. Oder ich werde zu einer künstlerischen Eignungsprüfung eingeladen, die dann darüber entscheidet, ob ich zum Studium zugelassen werde.
Falls ich nicht angenommen werde, will ich noch eine Bewerbung nach Hannover schicken, obwohl das nicht meine favorisierte Stelle ist.
Sollte ich bei beiden Hochschulen nicht angenommen werden, muss ich warten, weil die anderen Studiengänge, für die ich mich interessiere, erst zum Sommersemester anfangen. In der Zwischenzeit würde ich dann entweder arbeiten oder ein Praktikum, idealerweise am Theater, machen.
Jedenfalls muss sich entscheiden, was ich nach Abschluss meiner Ausbildung mache.


Ende März ist wieder die Modenschau an meiner Schule, für die wir diesmal drei Outfits nähen: Es gibt ein Abendkleid-Bild, ein Dirndl-Bild und ein Überrschungsbild, über das natürlich nichts verraten wird.
Mein Dirndl besteht aus vier Teilen: einem Mieder, einer Bluse, einer Schürze und einem Rock.
Der Rock wird nicht ganz so weit, wie ich das gerne hätte, weil die Seide, aus der ich ihn nähe, doch recht teuer war ;)
Ganz besonders freue ich mich auf das Mieder. Nachdem ich mich zuerst mit dem eher westenartigen Schnitt anfreunden musste (ich hatte zuerst eine typische Corsage geplant), kann ich mir diese Form jetzt doch sehr gut vorstellen. Das Mieder wird aus einer türkis-blauen, besticken Seide genäht, die Paspeln aus dem Stoff des Rockes. Zu dem schon recht teuren Material kommen noch 12 Knöpfe... Allerdings machen die den Bock auch nicht mehr fett. Und ich habe mich auch schon für Knöpfe entschieden: sie haben das gleiche Muster wie die, die ich vor zwei Jahren am Aramis-Kostüm verwendet habe, nur eben kleiner. Ich stehe in der Karstadt-Handarbeits-Abteilung unseres Vertrauens jedesmal davor und finde sie wieder schön, habe nur nie ein Projekt, bei dem ich sie verwenden könnte. Bis jetzt ;)
Von den Floristen bekommen wir noch Blumenschmuck angefertigt. Auf diese Zusammenarbeit bin ich schon gespannt :)


Dann rückt die Gesellenprüfung immer näher.
Das erste Probekostüm ist schon (so gut wie) fertig, nach der Modenschau kommt das zweite und dann in der Prüfung im Juni das dritte, wirkliche Prüfungsmodell.
Das schlimmste an der Prüfung wird wahrscheinlich, dass wir nicht diese chilligen Schüler-"Arbeitszeiten" haben, sondern bis 17 Uhr arbeiten und weniger Pause haben, als wir es gewöhnt sind. Aber das schaffen wir auch irgendwie.
Die schriftliche Prüfung ist schon am 2. Mai (glücklichweise relativ weit weg von der diesjährigen Musicalpremiere) - und ich habe tatsächlich mehr Motivation, dafür zu lernen, als ich sie beim Abi hatte.


Und wenn das mit dem Studieren klappt (oder je nachdem, wo ich einen Job bzw. ein Praktikum finde), dann muss ich umziehen. Über 300, wenn nicht sogar über 400km weg von zuhause. Ich muss dann eine Wohnung oder eine WG suchen (und mich vor allem erst mal entscheiden, was von beidem ich will) und dort einziehen, meinen Krempel dorthin transportieren, im Falle einer/s unmöblierten Wohnung/Zimmers auch meine Möbel mitnehmen oder neue kaufen...
Eigentlich ist das ja alles noch eine ganze Weile hin, aber ich mache mir doch schon einige Gedanken darüber. Mal sehen, wie das alles so kommt...